April – September 2021

Körperpolitiken im Ausstellungskontext/ Body Politics in the Exhibition Context

Diskussionen, (interaktive) Vorträge, Screenings, Performances und Workshops / discussions, (interactive) lectures, screenings, performances and workshops

mit / with 

Clémentine Deliss, Antje Géra, Fanny Hauser, Viktor Neumann, Alice Peragine, Megan Tamati-Quenell, Kathy-Ann Tan, Alice Wilke und Emma Wolf-Haugh

Körperpolitiken im Ausstellungskontext entstand in enger Zusammenarbeit mit Hanne König und wird in Kooperation mit dem DFG-Graduiertenkolleg 2477 Ästhetische Praxis sowie mit dem Seminar „Where does my body belong? From institutional critique to infrastructural transformation“ von Ruth Buchanan durchgeführt.

Body Politics in the Exhibition Context was developed in close collaboration with Hanne König and is realized in co-operation with the DFG Research Training Group 2477 Aesthetic Practice as well as the seminar “Where does my body belong. From institutional critique to infrastructural transformation” led by Ruth Buchanan.

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7. April, 19h

doing body politics. Körperpolitiken zwischen Kunst und Aktivismus

Alice Wilke, Fanny Hauser und Viktor Neumann im Gespräch mit Antje Géra und Hanne König

Die Gesprächsrunde widmet sich der Frage nach den Beziehungen zwischen Kunst und Aktivismus unter dem Begriff der Körperpolitiken. Anhand der kuratorischen und programmatischen Arbeiten von Alice Wilke, Fanny Hauser und Viktor Neumann wollen wir darüber sprechen, wie sich der Umgang mit Körpern – darunter wäre ihre Repräsentation ebenso wie ihre Thematisierung zu fassen – in zeitgenössischen künstlerischen Kontexten und Ausstellungen verändert hat. Theorien, die sich seit den 1970er Jahren entwickelt haben und die dem Körper eine zentrale Stellung in der Reflexion über politische und ökonomische Machtstrukturen einräumen, sollen ebenso Teil des Gesprächs sein wie die aktivistischen oder aufklärerischen Impeti der thematisierten Projekte und künstlerischen Arbeiten.

In Erkundung dessen, wofür im Begriff „Körperpolitiken“ der Ausdruck „Politiken“ einsteht, werden wir uns Fragen nach den Zugängen und dem Ermöglichen von Partizipationsmöglichkeiten der Körper, ihrer Sichtbarkeiten und Sichtbarmachungen widmen wie auch der Frage danach, welche Rolle den „Bewegungen“ zukommt, in denen sich viele Körper zu engen und losen Allianzen vereinen.

Das Gespräch findet im digitalen Raum in Kooperation mit der HfG Karlsruhe statt. Eine editierte Version des Gesprächs wird in der ersten Ausgabe des Online-Journals der HfG Karlsruhe veröffentlicht, die dem Thema political bodies gewidmet ist und der Pluralität ihrer Ausprägungen und Theorien näherzukommen sucht.

Anmeldung bis 6.4. unter: kuratorischepraxis@kunstverein-hildesheim.de

Flyer