Teilnehmer*innen: Nina Diel, Jacqueline Est, Leah Fot, Larissa Gehrke, Lisa Harder, Selina Katja Hillebrand, Janne Lampe, Clara Niermann, Lucienne Pilliger, Sarah Reichert, Kerstin Rode, Lucy Schreiber, Laura Marie Stolle, Patrizia Stunder, Julia Turbahn

Dozentin: Sarah Maria Kaiser

Konzept und Aufgabenstellung

In dem offenen Sinne des Seminartitels „Kunstvermittlung – ‚was das ist, muss erst geklärt werden‘(1)“ ging es um Einblicke in die Spannbreite und Spannungen des interdisziplinären Theorie- und Praxisfeldes der Kunstvermittlung.

Im ersten Teil des Seminars haben wir uns diesem Feld über Lektüre und Diskussion von Texten von Nora Sternfeld, Eva Sturm und Carmen Mörsch, einführender Literatur zur Museumspädagogik und einem Gastbeitrag von Gila Kolb in die documenta-Vermittlungsgeschichte –  und damit auch den Arbeitsalltag von Kunstvermittler*innen –  angenähert, bzw. sind direkt mitten eingestiegen. Im zweiten Teil standen dann selbst gewählte Vermittlungsprojekte und -methoden im Fokus. Ausgehend von den Interessen der Seminarteilnehmer*innen wurden Eigen-konzeptionen und Analysen präsentiert und diskutiert, deren Vielfalt die Bandbreite der Ebenen von Kunstvermittlung sichtbar machte wie: Vermittlungs-Webanwendung, Audiowalk/Spaziergangswissenschaft, lab.Bode, KV Leipzig und nGbK in Berlin, Kunst im öffentlichen Raum, Baukulturvermittlung, postkoloniale Kunstvermittlung, (audio-visuelle) künstlerische Vermittlung und Vermittlung von Vermittlung…

Aus und während dieser Auseinandersetzungen ist, neben individueller Arbeit am Kunstvermittlungsbegriff, eine gemeinsame Sammlung von Fragen entstanden. Das vorläufige Ergebnis der Ausgangsfrage sind also keine Antworten im Sinne von Definitionen sondern vielmehr eine erste Übersicht an Fragen und Aspekten, die dabei gleichzeitig auch Ausdruck einer befragenden, kritischen Annäherung an das Feld sind.

Auf weißem Grund sind in lila Schrift die Inhalte des Katalogs "Fragen an die Kunstvermittlung, eine Sammlung" aufgelistet. Seite eins: Intro, Seite zwei: Kontext, Träger:innenschaft, Seite drei: Raum, Seite vier: Objekt, Erfahrungsebenen, Seite fünf bis sechs: Kunstinstitution, Seite sieben: Vermittlungsprojekt, Seite acht bis neun: Vermittler:innen, Betrachtung, Seite zehn: Adressat:innen, Publikum, Seite elf: Methoden
Index des Katalogs „Fragen an die Kunstvermittlung, eine Sammlung“
Gestaltung: Leah Fot

Der Fragenkatalog erhebt nicht den Anspruch der Vollständigkeit, er ist eine Einladung zur Verwendung in Theorie und Praxis, bei Analyse, Reflexion und Konzeption von Kunstvermittlungsprojekten. Dabei kann er beliebig fortgesetzt, überarbeitet oder auch beantwortet werden.

Die Sammlung von Fragen an Kunstvermittlung kann hier und unter dem folgenden Link heruntergeladen werden:

http://kuratorischepraxisundkunstvermittlung.blog.uni-hildesheim.de/files/2021/02/FragenKV_final.pdf